70 Retter probten den Ernstfall

 

Am gestrigen Abend trafen sich 60 Feuerwehrleute der dritten Lübecker Feuerwehrbereitschaft mit den Kameraden aus Dänischburg um den Ernstfall zu proben.

 

 

 

Die vier Freiwilligen Feuerwehren aus Dänischburg,Dummersdorf,Ivendorf und Siems wurden mit dem Einsatzstichwort „Feuer mit Menschenleben in Gefahr“ zum Einsatzort nach Dänischburg gerufen.Aus dem ersten Obergeschoss eines ehemaligen Verwaltungsgebäude der Firma Villeroy und Boch wurde ein Brand gemeldet.Mindestens 10 Personen wurden zu diesem Zeitpunkt noch vermisst.

 

Benjamin Peters, Einsatzleiter der Übung, teilte den Einsatz in zwei Abschnitte auf.Der erste Abschnitt wurde von den Kameraden aus Siems und Dänischburg abgearbeitet, der zweite Abschnitt, an der Gebäuderückseite, von den Brandbekämpfern aus Ivendorf und Dummersdorf.

 

 

 

So konnte die Menschenrettung von beiden Seiten des Gebäudes parallel durchgeführt werden.Nach nur wenigen Minuten konnte einer der eingesetzten Trupps den Brandherd in einem Waschraum lokalisieren und das Feuer löschen.So konnten sich im Anschluss, alle im Gebäude eingesetzten Feuerwehrleute, der Menschenrettung widmen.

 

Insgesamt wurden in der Übung 9 Trupps unter schwerem Atemschutz, 4 Rohre zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung im inneren des Gebäudes und 1 Rohr als Riegelstellung zum Schutz des Nachbargebäudes eingesetzt.Der Schlauchwagen aus Siems baute im Laufe der Übung eine Schlauchstrecke über etwa 300 m zur Wasserversorgung auf.An der Rückseite des Gebäudes wurde eine Steckleiter zur Menschenrettung und zur Sicherstellung eines zweiten Fluchtweges angestellt.

 

Während der Übung konnten alle 11 vermissten Personen aus dem verrauchten Gebäude gerettet und an die Verletztensammelstelle übergeben werden.

 

 

 

Im Anschluss wurde die Übung dann nochmal im Gerätehaus der Dänischburger besprochen.Bereitschaftsführer Joachim Schütt konnte sich an diesem Abend wieder einmal überzeugen, das die Wehren in seinem Einsatzgebiet, durch Ausbildungen und Übungen, gut auf den Ernstfall vorbereitet werden.

 

 

 

 

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